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Leder
Leder ist ein Naturprodukt und häufig ein Nebenprodukt der Fleischgewinnung. Leder wird durch Gerbung haltbar gemacht. Ihre natürliche Faserstruktur ist weitgehend erhalten. Leder wird aus der Lederhaut genannten Hautschicht gewonnen (außen liegend, mit glatter Oberfläche: Papillarschicht - darunter liegend, für die mechanische Festigkeit verantwortlich: Retikularschicht). Spaltleder (dickes Leder wird in mehrere Lederlappen gespalten) besteht nur aus der Retikularschicht. Durch einen langen Gerbprozess, der natürlich oder mit Chemikalien erfolgt, wird das Leder haltbar gemacht.

Es gibt Leder von Rind, Büffel und vom Schwein. Auch das Leder von Kalb, Ziege und Schaf wird gern verwendet, da es besonders weich ist (z.B. Verstärkungen an Handschuhen).

Leder ist geschmeidig, zäh, relativ fest, haltbar und vielseitig einsetzbar. Es ist relativ undurchlässig für Wasser, trotzdem ist es ausreichend durchlässig für Luft und Wasserdampf (atmungsaktiv). Daher sind Schuhe aus Leder für Menschen mit stark schwitzenden Füßen angenehmer und besser.

Es gibt verschiedene Leder, hier einige Beispiele:
  • Nappaleder: Echtes Nappaleder ist ein weiches, chromgegerbtes Glattleder vom Kalb, der Ziege oder vom Schaf mit vollen Narben. Nappaleder hat noch die natürliche Oberfläche, auf der einstmals die Haare gesessen haben. Diese Oberfläche ist nicht abgeschliffen.
  • Rindsleder: Gibt es in verschiedenen Stärken und Verarbeitungen. Rindbox z.B. ist das Ausgangsmaterial für festeres Gebrauchsschuhwerk, da es eine massive Struktur aufweist und dabei trotzdem biegsam bleibt.
  • Veloursleder: Ist ein Spaltleder mit zwei rauen Seiten, die nachträglich noch geschliffen und dadurch die gleichmäßige Veloursoberfläche erhält. Veloursleder wird hauptsächlich aus Schweins- oder Rindshäuten, Schaf-, Ziegen- oder Kalbfellen hergestellt.
  • Nubukleder: Die ansich glatte Narbenseite wird mit feinem Schleifpapier angeschliffen.
Leder sollte einen Wassergehalt von 14 bis 18 Prozent haben. Mit zunehmendem Fettgehalt nimmt der Wassergehalt des Leders ab. Durch den Wassergehalt des Leders werden Reißfestigkeit, Griff, Stand, Gewicht und Elastizität stark verändert. Wie der Wassergehalt, so beeinflusst auch der Fettgehalt die Eigenschaften des Fertigleders, wie Elastizität, Reißfestigkeit, Wasseraufnahmevermögen, etc. sehr stark. Zuviel Sonneneinstrahlung ist daher nicht empfehlenswert, da ein irreversibler Schaden an der Lederstruktur entsteht (Risse, Brüche etc.).
Deshalb erfordern Lederschuhe eine regelmäßige Pflege. Nach Reinigung wird auf das trockene Leder eine dünne Schutzschicht aufgetragen, entweder poliert oder so stehen gelassen. Veloursleder müssen sauber gebürstet und regelmäßig imprägniert werden. Passender Schuhspanner helfen hier beim Erhalt der Passform.
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  • Pflegehinweis
    • Allgemeine Pflegehinweise
      • Den Schuh nach dem Einsatz richtig lüften und trocknen lassen.
      • Einlegesohle und Schnürsenkel herausnehmen.
      • Groben Schmutz unter Wasser mit einer Bürste entfernen, Sohle von Steinen und anderen Partikeln befreien. Mit warmem Wasser und einer milden Seifenlösung abwaschen.
      • Wenn nötig (Geruch), reinigen Sie die Schuhe auch innen mit lauwarmem Wasser (Einlegesohle nicht vergessen).
      • Nie direkt in der Sonne und auch nicht auf dem Ofen trocknen! Nasses Leder wird sonst hart, brüchig und rissig. Ist das Futter nass, einfach Zeitungspapier in den Schuh stopfen.
      • Um einen optimalen wasser- und schmutzabweisenden Effekt zu erhalten, sollte das Imprägnierungsmittel auf sauberem und trockenem Leder angewendet werden. Dafür müssen die Schuhe zuerst gereinigt werden. Sobald das Leder vollständig getrocknet ist, kann es imprägniert werden. Hierfür die Schuhe in einem gut gelüfteten Raum oder im Freien mit dem entsprechenden Imprägnierungsmittel in gleichmäßigen, langsamen Bewegungen aus einer Distanz von ca. 20 cm vollständig einsprühen. Die Schuhe müssen vor dem Einsatz wieder vollständig trocknen.
      • Lederschuhe brauchen Nahrung. Wachs einfach mit einem Tuch auftragen (Zunge nicht vergessen). ACHTUNG: Warmes und/oder zu viel Wachs verstopft die Poren und mindert so die Atmungsaktivität - auch bei Lederschuhen mit Membrane.
      • Bei rauem Nubuk- und Veloursleder verändert sich das Erscheinungsbild nach dem Wachsen: es wird dunkler und etwas glatter, dafür aber auch langlebiger. Mit einer Drahtbürste können Sie das Leder wieder aufrauen. Auch Ösen und Haken schützen Sie am besten mit Wachs oder Vaseline vor.
      • Gut gelabert, behält ein Schuh über längere Zeit seine Form und Funktion. Die Schuhe nie nass oder dreckig einlagern. Das macht das Leder brüchig. Am besten werden die Schuhe gut gepflegt, im mitgelieferten Schuhkarton, an einem kühlen Ort gelagert.
      • Einlegesohlen kann man in Handwäsche mit Fein- oder Funktionwaschmittel (erhältlich auf www.sued-west.com) reinigen. Anschließend die Einlegesohlen von Luft trocknen lassen (keine direkte Sonneneinstrahlung oder Hitzewelle).
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