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Die richtige Wintersport-Jacke für jede Wetterlage

Natürlich wünschen wir uns im Schnee immer nur Sonnentage, aber die Natur ist nun mal kein Wunschkonzert und so kommt der Jacke als obersten Lage zum Wetterschutz die höchste Priorität zu. Gerade wenn sich das Wetter mal nicht von seiner besten Seite zeigt, bist du mit der richtigen Jacke trotzdem immer gut angezogen.

Hardshell – die 3. Lage als Schutz, auch wenn's mal ungemütlich wird

Die wichtigsten Eigenschaften sind dabei immer Schutz gegen Wasser und Schnee, sowie Wind. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, angeführt vom allgemein bekannten Gore-Tex als Laminat über Faserbehandlungen oder Stoffausrüstungen gibt es viele Möglichkeiten Wasser- und Winddichtheit zu erreichen. Beim Gore-Tex ist es ein Laminat, das geklebt oder eingelegt verarbeitet wird zwischen Ober- und Futterstoff. Zusammen mit den verklebten (getapten) Nähten entsteht somit eine Jacke mit höchster Wasserdichtheit und je nach Laminat eine Wasserdichtheit mit einer Wassersäule weit jenseits der 10.000 mm. Die viel zitierte Wassersäule beschreibt dabei einen Test im Labor, bei dem ein Glaszylinder mit einem Durchmesser von 10cm² über einen Stoff gespannt wird und dann mit Wasser gefüllt wird. Wird dieser Zylinder dann mit Wasser gefüllt, entsteht bildlich gesehen eine Säule. Eine Wasserhöhe in der Säule von 2.000 mm entspricht dann einer Wasserhöhe von 2m. Der Wert der „Wassersäule“ gibt nun an, wie hoch die Wassermenge in der Säule steigen kann, bis das Wasser durch den Stoff tropft. Bei 10.000mm Wassersäule entspricht das in der Versuchsanordnung bereits einer Höhe von 10m und so fort. Von echter Wasserdichtheit spricht man in der Regel bei Wassersäulen jenseits von 10.000mm.

Neben der Wasserdichtheit kommt aber auch der Wasserdampfdurchlässigkeit/Atmungsaktivität eine hohe Bedeutung zu. Denn was nutzt bei körperlicher Anstrengung die höchste Wasserdichtheit, wenn nicht der körpereigene Wasserdampf nach außen dringen kann und sich so das Gefühl einstellt, als würde man in einer „Plastiktüte“ wandern, mit entsprechendem negativem Klima am Körper.

Der dritte wichtige Punkt ist dann die Isolation, gleich Wärmeleistung einer Jacke. Dabei gilt es aber grundsätzlich zu beachten, ob man Isolation in der „3-Schicht“, also in der Jacke erreichen möchte, oder durch das Lagenprinzip mit entsprechender Isolationslage zwischen Unterwäsche und Jacke.

Hast du die Kriterien Wasserdicht, Wasserdampfdurchlässigkeit/Atmunsaktivität und Isolation entschieden, dann folgen als weitere Kriterien Robustheit, Gewicht und Tragekomfort/ Flexibilität.

Softshell – das Multi-Tool als 2. oder 3. Lage

Ein weiterer wichtiger Jackentyp ist die Softshell, die in der Regel in ihren Hauptfunktionen sehr stark auf Winddichtheit und Komfort ausgelegt ist. Da der Begriff der Softshell nicht geschützt oder eindeutig definiert ist, ergibt sich hier ein weites Feld an Trage- und Funktionseigenschaften, die dir immer unter dem Begriff Softshell begegnen. In der Regel sind es aber auch bei der Softshell die Punkte, die schon bei der Jacke beschrieben sind. Wasserdichtheit, Atmungsaktivität, Isolation, Robustheit, Gewicht und Tragekomfort. Zu beachten ist, dass das Material der Softshelll meistens nur wasserabweisend ist, dafür aber die Atmungsaktivität und der Tragekomfort deutlich höher sind als bei der klassischen Jacke. Sie ist oftmals in ihrem „Look and Feel“ deutlich angenehmer und weicher. Dazu kann die Softshell auch durchaus als Isolationsschicht unter der Hardshell getragen werden. Je nach Material ist die Softshell auch oftmals auf der Innenseite leicht angefleect, so dass der Tragekomfort auf der Haut deutlich angenehmer ist als eine Hardshell.

Hybrid-Jacken

Dieser Jackentyp versucht beide Welten aus Hard- und Softshell zu vereinen, indem die Jacke speziell auf die Körperzonen und ihre entsprechende Anforderung ausgerichtet ist. Dieses Body-Mapping unterscheidet damit in Zonen, die z.B. mehr Wetterschutz benötigen oder eher atmungsaktiver sein sollen. Zur Veranschaulichung dazu ein einfaches Beispiel. Beim Aufstieg oder Abfahrt ist es wichtig auf der Vorderseite des Körpers besser gegen Wind und Wasser/ Schnee geschützt zu sein, während im Rücken gleichzeitig durch gezielte Abfuhr von Wasserdampf ein positives Körperklima erreicht werden kann. Das heißt vereinfacht gesagt vorne Schutz vor Witterung und Auskühlung und am Rücken Entlüftung. Neben diesen Hauptzonen Vorder -und Rückseite wird dann noch weiter unterschieden z.B. in dem Bereich unter der Achsel, an den Unterarmen, im unteren Rumpfbereich oder auf den Schultern. Diese Zonen werden dann im Body-Mapping immer den jeweiligen Notwendigkeiten, nach Wetterschutz, Atmungsaktivität, Komfort oder Gewicht durch die entsprechende Materialauswahl angepasst. So kann es also sein, dass eine Hybridjacke an der Schulter das Material einer Hardshell und im Rücken, an Armen und im unteren Rumpfbereich Materialien einer Softshell hat.

Egal wie du die Entscheidung für dich triffst, wir haben eine breite Auswahl an Typen, Marken und Preislagen, die keinen Wunsch offen lassen.

 

Natürlich wünschen wir uns im Schnee immer nur Sonnentage, aber die Natur ist nun mal kein Wunschkonzert und so kommt der Jacke als obersten Lage zum Wetterschutz die höchste Priorität zu.... mehr erfahren »
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Die richtige Wintersport-Jacke für jede Wetterlage

Natürlich wünschen wir uns im Schnee immer nur Sonnentage, aber die Natur ist nun mal kein Wunschkonzert und so kommt der Jacke als obersten Lage zum Wetterschutz die höchste Priorität zu. Gerade wenn sich das Wetter mal nicht von seiner besten Seite zeigt, bist du mit der richtigen Jacke trotzdem immer gut angezogen.

Hardshell – die 3. Lage als Schutz, auch wenn's mal ungemütlich wird

Die wichtigsten Eigenschaften sind dabei immer Schutz gegen Wasser und Schnee, sowie Wind. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, angeführt vom allgemein bekannten Gore-Tex als Laminat über Faserbehandlungen oder Stoffausrüstungen gibt es viele Möglichkeiten Wasser- und Winddichtheit zu erreichen. Beim Gore-Tex ist es ein Laminat, das geklebt oder eingelegt verarbeitet wird zwischen Ober- und Futterstoff. Zusammen mit den verklebten (getapten) Nähten entsteht somit eine Jacke mit höchster Wasserdichtheit und je nach Laminat eine Wasserdichtheit mit einer Wassersäule weit jenseits der 10.000 mm. Die viel zitierte Wassersäule beschreibt dabei einen Test im Labor, bei dem ein Glaszylinder mit einem Durchmesser von 10cm² über einen Stoff gespannt wird und dann mit Wasser gefüllt wird. Wird dieser Zylinder dann mit Wasser gefüllt, entsteht bildlich gesehen eine Säule. Eine Wasserhöhe in der Säule von 2.000 mm entspricht dann einer Wasserhöhe von 2m. Der Wert der „Wassersäule“ gibt nun an, wie hoch die Wassermenge in der Säule steigen kann, bis das Wasser durch den Stoff tropft. Bei 10.000mm Wassersäule entspricht das in der Versuchsanordnung bereits einer Höhe von 10m und so fort. Von echter Wasserdichtheit spricht man in der Regel bei Wassersäulen jenseits von 10.000mm.

Neben der Wasserdichtheit kommt aber auch der Wasserdampfdurchlässigkeit/Atmungsaktivität eine hohe Bedeutung zu. Denn was nutzt bei körperlicher Anstrengung die höchste Wasserdichtheit, wenn nicht der körpereigene Wasserdampf nach außen dringen kann und sich so das Gefühl einstellt, als würde man in einer „Plastiktüte“ wandern, mit entsprechendem negativem Klima am Körper.

Der dritte wichtige Punkt ist dann die Isolation, gleich Wärmeleistung einer Jacke. Dabei gilt es aber grundsätzlich zu beachten, ob man Isolation in der „3-Schicht“, also in der Jacke erreichen möchte, oder durch das Lagenprinzip mit entsprechender Isolationslage zwischen Unterwäsche und Jacke.

Hast du die Kriterien Wasserdicht, Wasserdampfdurchlässigkeit/Atmunsaktivität und Isolation entschieden, dann folgen als weitere Kriterien Robustheit, Gewicht und Tragekomfort/ Flexibilität.

Softshell – das Multi-Tool als 2. oder 3. Lage

Ein weiterer wichtiger Jackentyp ist die Softshell, die in der Regel in ihren Hauptfunktionen sehr stark auf Winddichtheit und Komfort ausgelegt ist. Da der Begriff der Softshell nicht geschützt oder eindeutig definiert ist, ergibt sich hier ein weites Feld an Trage- und Funktionseigenschaften, die dir immer unter dem Begriff Softshell begegnen. In der Regel sind es aber auch bei der Softshell die Punkte, die schon bei der Jacke beschrieben sind. Wasserdichtheit, Atmungsaktivität, Isolation, Robustheit, Gewicht und Tragekomfort. Zu beachten ist, dass das Material der Softshelll meistens nur wasserabweisend ist, dafür aber die Atmungsaktivität und der Tragekomfort deutlich höher sind als bei der klassischen Jacke. Sie ist oftmals in ihrem „Look and Feel“ deutlich angenehmer und weicher. Dazu kann die Softshell auch durchaus als Isolationsschicht unter der Hardshell getragen werden. Je nach Material ist die Softshell auch oftmals auf der Innenseite leicht angefleect, so dass der Tragekomfort auf der Haut deutlich angenehmer ist als eine Hardshell.

Hybrid-Jacken

Dieser Jackentyp versucht beide Welten aus Hard- und Softshell zu vereinen, indem die Jacke speziell auf die Körperzonen und ihre entsprechende Anforderung ausgerichtet ist. Dieses Body-Mapping unterscheidet damit in Zonen, die z.B. mehr Wetterschutz benötigen oder eher atmungsaktiver sein sollen. Zur Veranschaulichung dazu ein einfaches Beispiel. Beim Aufstieg oder Abfahrt ist es wichtig auf der Vorderseite des Körpers besser gegen Wind und Wasser/ Schnee geschützt zu sein, während im Rücken gleichzeitig durch gezielte Abfuhr von Wasserdampf ein positives Körperklima erreicht werden kann. Das heißt vereinfacht gesagt vorne Schutz vor Witterung und Auskühlung und am Rücken Entlüftung. Neben diesen Hauptzonen Vorder -und Rückseite wird dann noch weiter unterschieden z.B. in dem Bereich unter der Achsel, an den Unterarmen, im unteren Rumpfbereich oder auf den Schultern. Diese Zonen werden dann im Body-Mapping immer den jeweiligen Notwendigkeiten, nach Wetterschutz, Atmungsaktivität, Komfort oder Gewicht durch die entsprechende Materialauswahl angepasst. So kann es also sein, dass eine Hybridjacke an der Schulter das Material einer Hardshell und im Rücken, an Armen und im unteren Rumpfbereich Materialien einer Softshell hat.

Egal wie du die Entscheidung für dich triffst, wir haben eine breite Auswahl an Typen, Marken und Preislagen, die keinen Wunsch offen lassen.

 

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